Weltuntergang... und ich?

Hier ging heute die Welt sozusagen unter. Es wurde plötzlich dunkel und BAM! Blitz und Donner und unendlich viel Regen... 

 

...und ich... sitzte hier und mach mir Gedanken darüber, wie es wohl sein wird, wenn ich in 18 Tagen am Flughafen stehen werde und zum ersten Mal auf viele andere Mädchen treffen werde, mit denen ich zusammen auf die Reise meines Lebens mache.

 

Letzten Samstag war ich auf dem Vorbereitungstreffen in Bonn.

Allein die Anreise war ja schon recht anstrengend, weil ich morgens mehr oder weniger durch den Berufsverkehr von Köln durfte -.- und es nicht unbedingt kühl war. Bis auf eine verpasste Abfahrt ist aber sonst alles gut gegangen ;) Und dann war ich endlich da. Also in der richtigen Straße. Das Gebäude liegt im Industriegebiet. Aber nicht auf der "Hauptstraße", sondern in einem kleinen Abzweig. Typisch ich, bin ich an dem Schild vorbei gefahren und hab mich dumm und dämlich gesucht. Hab dann erst mal auf dem Parkplatz der Postbank geparkt, um mich zu Fuß auf den Weg zu machen. Glücklicher Weise bin ich auf der Suche nach dem AIFS Büro einem Mädchen begegnet, die auch zu diesem Vorbereitungstreffen wollte und wusste, wo es lang geht - Gott sie Dank! 
Angekommen waren wir die ersten und viiel zu früh :D Also haben wir vor der Tür gewartet - es hat uns auch niemand aufgemacht, obwohl öfters Leute an der Tür vorbeigelaufen und uns gesehen haben! Frechheit xD Zum Glück kamen nach und nach immer mehr Mädchen, sogar ein paar Jungs waren dabei, die Au Pair in Neuseeland machen. Aber es war unglaublich! Keine hat den Mund aufbekommen. Alle standen nur da und haben eisernd geschwiegen. Das war Kathrin (das Mädchen, das mit den Weg gezeigt hat) und mir dann zu blöd. Wir haben die ganze Zeit gequatscht und uns soof anstarren lassen - ziemlich witzig!

 

Das Treffen an sich ging von 12°° -17°° und war ziemlich anstrengend.

Zu beginn musste sich jeder Teilnehmer in eine Liste eintragen, bekam ein Armband und einen Schlüsselband für um den Hals, wo man den Namen drauf schreiben musste. Im hinteren Teil des (zugegeben sehr kleinen) Raumes war ein leckeres Buffet aufgebaut mit Obst, Süßem und Getränken - zum Mittagessen gab es Sandwiches.

Als alle da waren, begang eine PowerPoint Preäsentation, in der verschiedene Themen vorgestellt wurden, die mit der Vorbereitung und der Organisation zu tun hatte. Also wie läuft das mit der Verischerung, Auf was muss man alles achten, wie viel Gepäck darf mitgenommen werden, Reisepässe, inter. Führerschein etc.

Die Programmkoordiantorin leitete die Präsentation zusammen mit 2 ehemaligen Au Pairs aus Australien und Neuseeland, die immer wieder zwischendurch von ihren Erfahrungen erzählen, wie sie dne Flug und die ersten Tage erlebt hatten, wie das bei ihnen mit dem Reisen und der Familie geregelt war. Der 1. Teil des Tages bestand also aus Basicinfos zum Programm. Zum Schluss sollten wir Fragen aufschreiben, die wir gern beantwortet haben wollten und bei einer der Teamerinnen abgeben.

 

Nach dem Mittagessen wurdne eben diese Fragen dann von den Returnees und der Teamerin beantwortet. es waren zum Teil wirklich interessante Sachen dabei, aber auch viel, was Abläufe betraf und wie es mit dem Kontakte knüpfen aussieht. 

 

Zum Schluss wurden wir dann aufgeteilt. Alle, die wegen dem Australienprogramm da waren, setzten sich mit dem Returnee aus Australien zusammen, sie gab ein Fotoalbum rum, mit Fotos aus ihrem Jahr, erzählte und beantwortete Fragen. Das gleiche machten die Neuseeland-Bewerber, bis sich die Runden nach und nach auflösten und auch ich mich wieder auf den Heimweg machte. 

 

➨ Fazit: Es ist ganz interessant mit anderen Au Pairs zusammenzutreffen, weil alle in unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung stecken. Es waren sogar welche da, die am gleichen Tag fliegen, wie ich :) 
Allerdings finde ich dieses Treffen sinnvoller, wenn man nicht schon kurz vor dem Abflug ist. Aber für einen Bewerber, der gerade erst anfängt, halte ich es auch nicht wirklich für angebracht. Aber es gibt auch positive Aspekte, wenn man erst kurz vor Flug dort hin geht, wie z.B. dass man noch letzte Fragen persönlich klären kann, die kurz vor Ausreise aufkommen. Genau so, wie es Argumente für das Treffen im frühen Bewerbungsstadium gibt , wie z.B. dass man dann einen Überblick bekommt, wüber dne Bewerbungsprozess und die Lust auf das Auslandsjahr geweckt werden kann. 

 

Mein Tipp: Geht dort hin, wenn ihr gerade platziert seid. Dann ist es schon real und ihr beschäftigt euch schon intensiver mit dem ganzen Thema. Aber ihr habt dann noch Visum und sämtliche Anträge und alles vor euch, sodass noch reichlich Fragen unbeantwortet sind ;)  

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